JGHV


Jagdgebrauchshundverband- Landesverband Niedersachsen e.V.
Erstellt: 26. Dezember 2020

E I N L A D U N G zum Tagesseminar

 

Thema: Von der Wurfplanung bis zur Welpenabgabe

- Zuchtstrategien

- Bedeckung und Geburt

- Wochenbett

- Erkrankungen der Hündin sowie der Welpen

- Welpenaufzucht

 

Referentin:  Dr. Dagmar Heydeck, Biochemikerin, Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirat des VDH, Verbandsrichterin, DK-Züchterin

                        Katharina Bottenberg, Tierärztin, Mitglied im VDH-Zuchtausschuss, Zuchtwartin im Klub für Terrier, Cairn-Terrier-Züchterin


Zielgruppe:
interessierte Hundeführer


Termin:
08.08.2021, 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 

Treffpunkt: Hotel „Niedersachsenhof“, Lindhooper Str. 97, 27283 Verden. Tel.: 04231-6660)


Anmeldeschluß:
25.07.2021


Anmeldung:
per e-mail an info@jghv-niedersachsen.de oder Frau Anja Rahenbrock, Wellendorfer Str. 184, 49124 Georgsmarienhütte

 

Kosten: 50,- € für Personen aus Mitgliedsvereinen des JGHV-Landesverband Niedersachsen, 70,- € für Nichtmitglieder, zu zahlen auf das Konto DE 03 292 500 000 147 000 971 bei der WESPA. Geben Sie auf dem Überweisungsträger unter Verwendungszweck unbedingt Name, Vorname Verein und Telefonnummer an


 

Hundearbeit im Wolfsgebiet Leitfaden für Jagdleiter und Hundeführer

 

Einladung zur Jagd:

 

• Jagdleiter gibt Hinweis, dass die Jagd in einem Wolfsgebiet stattfindet.

 

• Hundeführer und Jagdleiter sollten im Vorfeld der Jagd die landesspezifischen Regelungen zur Begleichung möglicher Schadensfälle abklären.

 

Vor Beginn der Jagd:

 

• Jagdleiter informiert Hundeführer über mögliche Wolfsbegegnungen und weist auf Risiko für den Hundeeinsatz hin.

 

• Jagdleiter weist explizit auf die Möglichkeit hin, dass Wölfe auch Treiber unbemerkt passieren lassen können und im Jagdgebiet bleiben.

 

• Hundeführer klärt mit Jagdleiter, ob Schäden durch Wölfe ggf. von der Jagdhundeausgleichskasse oder im Einzelfall von einer anderen Versicherung übernommen werden.

 

Während der Jagd:

 

• Treiber machen sich durch lautes Rufen bemerkbar. Wölfe haben so die Möglichkeit zum frühzeitigen Rückzug.

 

• Um ein Aufeinandertreffen von Wolf und Hund zu minimieren, sollten die Hunde erst 20 bis 30 Minuten nach Beginn des Treibens geschnallt werden.

 

Nachsuche:

 

• Hundeführer klären vor der Nachsuche, ob ein erster Nachsuchenhund bereits erfolglos im Einsatz war. Ist dies nicht der Fall und verweigert ein passionierter Nachsuchenhund trotzdem die Arbeit, so könnte Wolfswitterung auf der Fährte stehen.

 

• Schnallen erst am sichtbar kranken Stück, um das Risiko eines Wolfskontaktes zu minimieren.

 

• Nähe zum Hundeführer ist der beste Schutz des Hundes.

 

• Keine Experimente: Vom Wolf in Besitz genommenes Wild ist diesem zu überlassen! Nehmen Sie den Hund vorsichtig zurück und entfernen Sie sich ruhig.

 

Schutz des Jagdhundes im jagdlichen Einsatz:

 

• Verwendung eines Glöckchens an der Halsung

 

• Tragen von Hundeschutzwesten

 

• Einsatz von GPS-Ortungsgeräten

 

• Grundsätzlich gilt: Niemals den Jagdhund für das Anzeigen von Wolfszeichen belohnen!

 

Der Schadensfall

 

Unfälle mit verletzten bzw. getöteten Jagdhunden können in Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Achtung: Nicht alle Bundesländer regeln Ausgleichszahlungen bei Wolfsübergriff en in den Managementplänen.


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