Aktuelles


Auf dieser Seite werde ich Ihnen aktuelles aus allen Bereichen der Hundehaltung und der Jagd zur Verfügung stellen.


Die Drückjagdsaison 2019/2020 ist weitestgehend gelaufen. Wir, das sind meine beiden Pudelpointer und ich haben eine tolle Saison hinter uns. Das wichtigste beide Hunde sind von Verletzungen verschont geblieben. Es gab, wie es beim durch gehen üblich ist, reichlich Ansicht. Es waren teilweise große Rotten Sauen im Treiben. Rotwild und sogar Wölfe bekamen wir auf die Läufe. Was mich immer wieder begeistert, ist das Führernahe jagen meiner Pudelpointer. Ortungsgeräte sind bei diesen Hunden nach meiner Auffassung überflüssig. Genau so kann ich auf Schlagschutzwesten für meine Hunde verzichten, da sie an Sauen mit Verstand jagen und zusätzlich im Schwarzwildgatter eingejagt worden sind. Was nicht ausschließt, das sie eine kranke oder schwache Sau nicht stellen oder packen. Die Junge Hündin Cira vom Bokelfenn (7 Monate) hat im Dezember 2019 zwei Frischlinge (ca. 15 Kg) an den Hinterläufen gehalten, so das ich sie mit der blanken Waffe abfangen konnte.  


 

18.000 Jahre im sibirischen Eis konserviert

 dpa - dpa - Montag, 2. Dezember 2019

 

 Ein 18.000 Jahre im sibirischen Permafrost konservierter Welpe könnte Aufschluss geben über die Entwicklung von Hunden aus Wölfen. Das Tier war bei seinem Tod keine zwei Monate alt und wurde im Eis so gut erhalten, dass selbst Augenwimpern und Barthaare noch vorhanden sind.

 

Entdeckt wurde der Welpe im Sommer 2018 im nordostsibirischen Jakutien (Republik Sacha) am Fluss Indigirka, wie das Stockholmer Zentrum für Paläogenetik schon Anfang voriger Woche mitteilte. Von dem Fund erhoffen sich die Forscher Aufschluss darüber, wann, wo und wie Hunde erstmals domestiziert wurden.

  

Zwar habe man schon Erbgut des Tiers vorläufig untersucht, berichtete der Forscher Love Dalén von dem Stockholmer Zentrum auf Twitter. Es sei jedoch noch unklar, ob es sich um einen Wolf oder einen Hund handele. Die erste Analyse habe jedoch gezeigt, dass es sich um ein männliches Tier handele. Russische Forscher tauften es daraufhin auf den Namen Dogor, was auf Jakutisch «Freund» bedeutet.

  

«Wir wissen immer noch nicht genau, wo oder wann Hunde domestiziert wurden, und wir wissen nicht einmal, von welcher Wolfslinie sie domestiziert wurden», erläutert der Forscher David Stanton von dem Stockholmer Zentrum in einem Video. Dies könnten eingehendere genetische Analysen des Funds möglicherweise klären, egal ob Dogor sich letztlich als Hund oder Wolf erweise. Viele Forscher gehen davon aus, dass Hunde vor grob 20.000 bis 40.000 Jahren in Eurasien aus Wölfen entstanden.



Am 07.11.2019 war es dann soweit, für Cira vom Bokelfenn stand die erste Drückjagd bevor. Um meine Pudelpointer auf die Drückjagden einzuarbeiten, sehe ich es als wichtig an, so früh wie möglich damit zu beginnen. Im normal Fall werden sie mit einem erfahrenen Hund das erste mal geschnallt, um von der Erfahrung des eingearbeiteten Hundes zu lernen.


Gestern aber war es der Situation geschuldet einmal anders. Meine Hündin Bessy vom Drawehn ist zur Zeit Läufig und kann daher nicht eingesetzt werden. Also wollte oder mußte ich Cira ins "kalte Wasser" werfen. Sie war allerdings mit 4 Monaten schon im Schwarzwildgatter um ihr verhalten am Schwarzwild fest zu stellen.

Um 10:00 Uhr ging das Treiben los. Ich führte Cira die ersten 10 Minuten an der Führerleine mit, um sie nach den ersten Eindrücken (Schüsse und flüchtiges Wild) dann zu schnallen. Zu bedenken war, das mit der Begegnung von Wölfen zu rechnen war. Wie würde sich die junge Hündin in dieser Situation verhalten?

Meine Erfahrungen der vergangenen Begegnungen mit Wölfen war, das die im Treiben befindlichen Hunde bei Wolfsbegegnungen oder wenn sie die Wölfe in der Nase hatten, sich nur noch im näheren Umkreis des Hundeführers bewegten. Würde das auch bei Cira so sein? Kurz gesagt, diese Erfahrung bestätigte sich in diesem Treiben auch bei Cira! 

 

Kurzjagend, 150 m links/rechts bewegte sich die Hündin vor mir und ließ sich wunderbar lenken. Plötzlich Standlaut von einer Bracke kurz vor uns. Auch Cira gab an der Sau Standlaut. Ich eilte zu den standlautgebenden Hunden und rief beide Hunde ab, sodaß ich der erkennbar kranke Sau den Fangschuß antragen konnte.  Für die Hündin Cira mit knapp 6 Monaten ein einschneidendes Erlebnis, bei dem sie das gemeinsame Beute machen mit ihrem Führer erleben konnte.

Wir Beide erlebten bei bestem Drückjagdwetter eine sehr gut von der Jagdleitung vorbereitete Drückjagd mit einer großen Strecke.